
Das Wort DNA
In der Mitte von Kenala liegt etwas, das lange keinen guten Namen hatte. Intern hieß es lange Master Brain. Eine Weile hieß es Markengedächtnis, dann, einen Tag lang, Core. Alles richtig, alles unbrauchbar. Eine Arztpraxis versteht sich nicht als Marke. Und mit Core kann niemand etwas anfangen, der nicht selbst programmiert.
Am 17. September habe ich dann gesagt: DNA. Die Identitätsdatenbank eines Unternehmens. Wer Ihr seid, wie Ihr sprecht, wie Ihr ausseht, was immer stimmen muss. Ein Wort, das man erst erklären muss, ist noch nicht das richtige. Dieses muss man nicht erklären.
Umbenannt habe ich dafür nichts. Die Ordner, die Felder, die technischen Namen bleiben, wie sie sind. Innen darf es weiter Master Brain heißen. Nach außen, in Angeboten, auf der Website, im Gespräch, heißt es DNA.
Das ist vielleicht die kleinste Entscheidung in diesem Projekt. Und eine der wichtigsten. Wer ein System für Menschen baut, die keine Technik lernen wollen, muss zuerst ihre Sprache sprechen.
