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Notiz · 17. Juli 2026

[ku] 28/26 Kunst

Ein Tag mit Terho Aalto in Hämeenlinna.

Älterer Fotograf mit schwarzem Hut und grauem Bart schaut konzentriert auf seine Kamera, umgeben von grünen Zweigen

Hof-Flohmarkt im finnischen Nirgendwo, eine Station des Tages.

Nummer
J28 / 28/26
Sparte
Kunst
Datum
17. Juli 2026

In einer fremden Stadt, in einer Sprache, die man nicht versteht, ist ein Mensch, der jeden kennt, ein Geschenk. Und Terho kennt wirklich jeden.

Ein Mensch, der jeden zu kennen scheint

Ich hatte wieder das Glück, mit Terho Aalto unterwegs zu sein, der Fotografen-Legende von Hämeenlinna. In einer fremden Stadt, in einer Sprache, die man nicht versteht, ist es ein Geschenk, jemanden an der Seite zu haben, der jeden zu kennen scheint. Und Terho kennt wirklich jeden. Geboren 1953, über drei Jahrzehnte Pressefotograf der Lokalzeitung, seither frei, sechzehn Einzelausstellungen bis nach Berlin. Man erkennt ihn von weitem, am schwarzen Hut, den er seit Jahren trägt.

Älterer Fotograf mit schwarzem Hut und grauem Bart schaut konzentriert auf seine Kamera, umgeben von grünen Zweigen
Terho Aalto bei der Arbeit. Kein aufgebautes Setting, beobachten und Momente im Flug fangen.

Zum Drucker, zur Rahmenmacherin, ins Nirgendwo

Der Tag führte uns zum Drucker, zur Rahmenmacherin und hinaus aufs Land zu einem Hof-Flohmarkt vor einem gelben Holzhaus in Launonen. Das Haus hat eine eigene Geschichte: Hier lebte und arbeitete der Maler Seppo Tamminen, dessen Bilder wie rekonstruierte Erinnerungsräume wirken. Im Magazin erzähle ich ausführlicher von ihm.

Lichtdurchflutete Veranda mit Sprossenfenstern, Pflanzen, Teppichen und einer roten Tür
Die Veranda des Malerhauses in Launonen, ein Raum aus Licht.

Was ich an diesem Tag über sein Handwerk, seine Stadt und seinen Blick auf Menschen gelernt habe, habe ich ausführlich im Magazin aufgeschrieben.

Die ganze Geschichte im Magazin lesen
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15.07.26 · Kunst
Am Feuer in Hämeenlinna, eine Nacht ohne Dunkelheit.
In wenigen Tagen habe ich mehr neue Menschen getroffen als zu Hause in zwei Jahren. Nichts davon war Zufall, eher eine Kette offener Türen.